weisse buchstaben auf schwarzem grund
herz.schmerz

Schreien, ja, das waere vielleicht was. Nach draußen, weg, weit weg. Rennen und rennen und schreien und weinen. Gedankenchaos, jedes mal, immer und immer wieder. Ich bin es leid. Ich kann nicht mehr. Ich errichte Mauern um mein Herz, große, dicke und feste Mauern. Unzerstörbar, hoffentlich. Doch nicht, falsch gedacht.

Ich lasse das kleine Tor einen Spalten auf, luge hinaus. Was ich erblicke? Licht. Helles, erwärmendes Licht. Schließe schnell die Luke, angst. Irgendein Monster was versucht, dass Licht zu verdecken. Wartend, aber worauf? Licht bleibt, geht nicht weg. Öffne erneut das Tor, ein Strahle blendet mich, wärme. Herzlichkeit? Kann nicht anders, ich öffne das Tor. Öffne mich. Will alles was ich bin, in deine Hände legen, für immer und dich halten, so lange es geht. Ich springe aus dem Tor, greife nach deiner Hand. So nah sie doch zu sein scheint, desto weiter entfehrnt sie sich.

 Ich falle. Deine Hand? Verschwunden. Ich suche, doch was ich spüre ist trostlose leere. Tiefer Abgrund, ich schlage aber nicht auf. Ich stürze ins Wasser. Nun sinke ich, tiefer und tiefer und tiefer. Aufprall? Vergebens. Meine Augen sind suchend. Wo ist die Oberfläche? Ich versuche zu schreien, schreien nach Hilfe. Geht nicht. Stumm. Allein'. Herz verloren.

Ich suche mich, vergebens.

 

2.5.08 20:14
 


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